Jugendliche ohne Grenzen verleihen Initiativpreis 2010

Den Initiativenpreis 2010 erhielten:

- Aktion 302 (Münster). Die Initiative schaffte es die Abschiebung von Roma aus Münster in den Kosovo zu verhindern.

- Anne-Frank-Schule (Eschwege). Nachdem ihr Mitschüler Jamal abgeschoben wurde, setzten sich die SchülerInnen weiter für ihn ein und erreichten in 2010, dass er zurückkehren konnte.

- Cafe Exil (Hamburg). Die Ehrenamtlichen des Cafe Exil unterstützen Flüchtlinge bei ihrer alltäglichen Auseinandersetzung mit dem institutionalisierten Rassismus in Deutschland.

3000 Menschen auf der JOG Demo I ♥ BLEIBERECHT!

Die heiße Phase der IMK hat begonnen. Zum Auftakt der JOG Konferenz gabs eine schöne Demo, insgesamt waren ca.3000 Leute (oder mehr) dabei. Trotz massiven Polizeiaufgebotes war keiner eingeschüchtert, obwohl die Bullen schwergepanzert die Demo in einem Spalier begleiteten. Die ganze Demo über wurden lautstark Parolen gerufen, die vielen verteilten Trillerpfeifen und Ratschen übertönten. Am Lauti gab es nonstop Musik, life HIP HOP und open mike für alle, die mal ihren Frust auf dieses deutsche rassistische System und das große Ganze in die Welt schrien.

Hamburg-Premiere von “SOS for Human Rights”. Gala mit Initiativenpreis und Wahl des Abschiebeministers 2010

Am Donnerstag den 18 November feirte das GRIPS Theater die Premiere seines mobilen Theaterstücks “SOS for Human Rights” im Politbüro.Als Folgeprojekt des GRIPS -Stückes “Hiergeblieben!” erweitert “SOS for Human Rights” das Thema der drohenden Abschiebung einer Flüchtlingsfamilie in Deutschland um die brisanten aktuellen Debatten zum Bild Europas als “Festung”. Im A nschluss fand im Politbüro die 5. Gala der  “Jugendlichen ohne Grenzen” statt. In diesem R ahmen wurde der Abschiebeminister 2010 Thomas de Maiziere gewählt und Initiativen zum Flüchtlingsschutz ausgezeichnet.

Jugendprotest zur Innenministerkonferenz

88.000 Flüchtlinge und mehrere 100.000 Menschen ohne Pappiere haben momentan Angst vor ihrer Abschiebung. Bei der Innenministerkonferenz (IMK) in Hamburg, die zeitgleich zu unserem Treffen stattfindet,wird richtungsweisend über deren Zukunft entschieden: Abschiebung oder Bleiberecht. Mehr als die Hälfte der Geduldeten lebt seit länger als 6 Jahren in der BRD,trotzdem droht die “Rückführung”, also Abschiebung. Obwohl diese zum teil schon 20 Jahren in Deutschland leben. Darum haben wir Flüchtlinge von Jugendliche ohne Grenzen (JOG) – zeitgleich zur IMK für ein echtes Bleiberecht demonstriert. Unter dem Motto “Wir sind gekommen, um zu bleiben -und gehen nicht mehr weg!” veranstalteten wir unsere 8. Jugendkonferenz  und wählten den Bndesinnenminister Thomas de Maiziere zum Abschiebeminister 2010.

Aktion EU Außengrenzen in Chemnitz

„Festung Europa – die Mauer muss weg –

Stoppt das Sterben an den EU Außengrenzen“

 

Die Gruppe „Leben ohne Angst – Jugendliche ohne Grenzen Sachsen“ und der Sächsische Flüchtlingsrat e.V. haben im Rahmen der Friedensmeile zum Welt-friedenstag in Chemnitz sowie zur Eröffnung der interkulturellen Woche in Döbeln eine Aktion zur Situation an den Außengrenzen Europas mit Unterschriften-sammlung gestartet. An hand eines kurzen Straßentheaters wurde gezeigt wie Flüchtlinge in kleinen Booten an Europas Außengrenzen ankommen und wie viele durch die Abwehrpolitik Europas dabei sterben. Danach wurde die „Mauer“ Europas durch die Jugendlichen symbolisch durchbrochen. Nach einer Rede von Rola wurden die Anwesenden aufgefordert sich an der Unterschriftenaktion mit der Forderung von Pro Asyl „Stoppt das Sterben an den EU Außengrenzen“ zu beteiligen.

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“Sozialleistungen für MigrantInnen und Flüchtlinge”

Ein Handbuch für die Praxis von Georg Classen

Das Zuwanderungsgesetz hat zu wesentlichen aufenthalts- und sozialrechtlichen Änderungen geführt. 2005 traten zudem die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (Hartz IV) sowie das neue Sozialhilferecht nach dem SGB XII in Kraft. Die Ansprüche von MigrantInnen auf Sozialleistungen wurden seitdem durch zahlreiche Änderungsgesetze modifiziert. Continue reading ‘“Sozialleistungen für MigrantInnen und Flüchtlinge”’

Jog- Sachsen

JOG – Gruppe Sachsen

Wir setzen uns ein für:

  • UNO Kinderrechte
  • Verbesserung der Lebensbedingungen von Flüchtlingen
  • Legalisierung einführen
  • Widerruf des Flüchtlingsstatus abzuschaffen
  • Gleiche Rechte für alle / Chancengleichheit umsetzen